Aktuelles
Hochleistungslaser für die LASER.region.AACHEN (Akronym HOLLA, Förderzeitraum 08/2025 – 06/2028)
HOLLA macht Hochleistungs‑Laserschweißen greifbar: An der FH Aachen entsteht eine Forschungsanlage mit einem leistungsstarken Laser (40–80 kW) in Kombination mit dem Laserstrahlschweißen im Vakuum (LaVa-Verfahren), um große Metallbauteile deutlich schneller und sauberer zu fügen. Ziel ist es, langsame und aufwändige Standardverfahren wie das Unterpulverschweißen durch einlagige, hochproduktive Laserprozesse zu ersetzen und so Zeit, Material und Energie einzusparen.
Das Projekt erweitert die Prozessgrenzen besonders bei dickwandigen Metallbauteilen – etwa für Offshore‑Monopiles oder Generatoren – und macht so neue, effizientere Fertigungsweisen möglich. Im Vakuum geschweißte Nähte weisen weniger Poren auf, verursachen nahezu keine Spritzer und erreichen höhere Einschweißtiefen. Das spart Energie und verbessert die Qualität der Bauteile erheblich. HOLLA verknüpft Forschung und Industrie: Die LaVa-X kooperiert eng mit der FH Aachen und weiteren Partnern der LASER.region.AACHEN, um die forschungstechnischen Grundlagen für einen späteren Einsatz in der industriellen Praxis zu legen und so kleine sowie mittelständische Unternehmen langfristig zu stärken.
Kurz gesagt: HOLLA bringt Hochleistungs‑Lasertechnik in die Region, beschleunigt die Fertigung großer Bauteile, schont Ressourcen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hersteller.
Aachener Forschungs- und Entwicklungscenter Fügetechnik in elektrischen Anwendungen (Akronym CeFelA, Förderzeitraum 03/2025 – 06/2028)
Mit dem „Aachener Forschungs- und Entwicklungscenter Fügetechnik in elektrischen Anwendungen - CeFelA“ entsteht am ISF der RWTH Aachen eine einzigartige Einrichtung für fügetechnische Fragestellungen rund um die Themen Batterie, (Leistungs-)Elektronik und Maschinenbau. Im Vorhaben wird die vorhandene Fügeanlagen- und Gerätetechnik für das Fügen und anwendungsspezifische Charakterisieren von Verbindungen für elektrische Anwendungen erheblich ausgebaut. Im neuen Forschungs- und Entwicklungscenter können dadurch Forschungen zur Verknüpfung fügetechnischer Produktion und den resultierenden Gebrauchseigenschaften elektrischer Bauteile umgesetzt werden. Neben der Infrastruktur entsteht bereits während der Laufzeit ein Netzwerk aus assoziierten Partnern mit dem Ziel des Wissenstransfers und der Initiierung weiterer Forschung. In das Netzwerk bringt das ISF bestehendes Know-How zu den Themen Füge-, Werkstoff, Messtechnik und Digitalisierung ein. Teilnehmer des Netzwerks sind Forschungseinrichtungen mit wissenschaftlichen Frage- und Zielstellungen, wie die FFB oder das CARL der RWTH, Industrieverbände sowie regionale und überregionale Unternehmen mit direktem Bezug zum Fügen für elektrische Anwendungen.
Im Rahmen einer initialen Studie zur Batteriekontaktierung kooperiert LaVa-X mit dem ISF der RWTH Aachen und EUROMAT. Damit wird ein erstes Projekt der Forschungsagenda umgesetzt und die Sichtbarkeit der Forschungsinfrastruktur und des Netzwerks gesteigert.